„Alltagslasten – Wenn Sorgen zu schwer werden“ lautet das Thema der diesjährigen Spendenaktion „Füreinander. Für hier.“. Denn viele Menschen tragen Belastungen, die von außen kaum sichtbar sind. Niemand sollte mit ihnen allein bleiben.
Eine solche Alltagslast kann Einsamkeit sein. Für viele ältere Menschen verändert sich das soziale Leben: Der Partner oder die Partnerin fehlt, Freundschaften brechen weg, die Familie lebt vielleicht weiter entfernt. Mit dem Ende des Berufslebens verschwinden alltägliche Kontakte. Gesundheitliche Einschränkungen können es zusätzlich erschweren, das Haus zu verlassen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Aus einzelnen stillen Tagen werden so manchmal einsame Wochen.
Genau hier setzt unser neues Projekt an: Wir möchten Menschen zusammenbringen, Begegnungen schaffen und Gemeinschaft wieder erlebbar machen.
Gemeinsam essen und ins Gespräch kommen
Mindestens viermal im Jahr laden wir zu einem offenen Begegnungstisch in eine unserer Senioreneinrichtungen oder Cafeterien ein. Bei einem warmen Essen mit Brot und Getränken finden bis zu 40 Gäste an einem Tisch zusammen. Kinder, Enkelkinder, Menschen aus der Nachbarschaft und weitere Interessierte sind ausdrücklich willkommen.
Niemand muss einen besonderen Anlass haben oder bereits jemanden kennen. Es genügt, zu kommen, Platz zu nehmen und einige Stunden gemeinsam mit anderen zu verbringen.
Nach dem Essen ist Zeit für Austausch, neue Impulse und gemeinsame Erlebnisse. Unter dem Motto „Was macht eigentlich …?“ berichten Persönlichkeiten aus Wuppertal von ihrer Arbeit und geben Einblicke hinter die Kulissen unserer Stadt. Mal steht ein Vortrag auf dem Programm, mal wird gemeinsam gesungen, gespielt oder kreativ gearbeitet. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Erlebnisse, anregende Gespräche und die Freude daran, Zeit miteinander zu verbringen.
Ein offenes Haus für das Quartier
„Warm und herzlich“ richtet sich besonders an ältere Menschen, die allein leben, wenig soziale Kontakte haben oder aufgrund eingeschränkter Mobilität nur selten an Veranstaltungen teilnehmen können. Gleichzeitig öffnen wir unsere Häuser bewusst für das Quartier. So entstehen Begegnungen zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Menschen aus der Nachbarschaft und unterschiedlichen Generationen.
Aus einem gemeinsamen Essen kann ein Gespräch entstehen. Aus einem Gespräch vielleicht ein neuer Kontakt. Und aus einem zunächst fremden Ort ein Platz, an den man gerne zurückkehrt.
Füreinander und für die Menschen vor Ort
Die Spenden aus der Adventssammlung kommen unmittelbar Menschen und Projekten vor Ort zugute. Mit Ihrer Unterstützung finanzieren wir Lebensmittel und Getränke, Honorare für Vortragende, Materialien für gemeinsame Aktivitäten, die fachliche Begleitung und die Bekanntmachung des Angebots im Quartier.
Was Ihre Spende möglich macht
Für vier Begegnungsveranstaltungen im Jahr benötigen wir insgesamt rund 6.400 Euro. Darin enthalten sind Mahlzeiten und Getränke für die Gäste, Honorare für Vortragende sowie die fachliche und hauswirtschaftliche Begleitung.
Verwendungszweck: Adventssammlung
Diakonische Altenhilfe Wuppertal gGmbH
IBAN DE59 3305 0000 0000 7239 99
BIC WUPSDE33XXX
Stadtsparkasse Wuppertal
So kann Ihre Spende konkret helfen:
15 Euro ermöglichen einem Gast ein warmes Essen und Getränke.
350 Euro finanzieren eine Mahlzeit für rund 40 Menschen.
500 Euro können das Honorar für einen Vortrag oder einen besonderen Programmpunkt übernehmen.
600 Euro decken die Bewirtung einer vollständigen Begegnungsveranstaltung.
Dabei ist jeder Beitrag willkommen. Viele kleine Spenden können gemeinsam einen ganzen Tisch füllen – und älteren Menschen einige Stunden voller Begegnung, Austausch und Gemeinschaft schenken.
Bitte unterstützen Sie unsere Adventssammlung. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass ältere Menschen ihre Alltagslasten nicht allein tragen müssen und weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Füreinander. Für hier. Für ein Wuppertal, in dem niemand allein bleiben muss.
Vielen Dank für Ihre Verbundenheit und Ihre Spende.
Text: Diakonie Wuppertal
Foto: Vitaly Gariev auf Unsplash