Partizipation Fair

Alle Beratungsangebote finden ausschließlich telefonisch oder per E-Mail statt. Eine persönliche Beratung ist im Notfall nach Rücksprache möglich.


IvAF – Partizipation Fair, Beratung für Flüchtlinge, betroffen von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung für die Netzwerke im Handlungsschwerpunkt IvAF der ESF-Integrationsrichtlinie Bund.

Was wir tun?

Aufgrund der besonderen sozialen und (aufenthalts-)rechtlichen Situation ist es wichtig Flüchtlinge zu identifizieren, die von Menschenhandel, Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung betroffen sind.
Unser übergeordnetes Ziel ist es Geflüchtete in dieser schwierigen Situation aufzuklären, beizustehen und die Betroffenen aus Ihren ausbeuterischen in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu überführen.

Warum ist dies unter Umständen sehr schwer zu identifizieren?

Die von Arbeitsausbeutung betroffenen Menschen haben unterschiedliche und meist mehrere Gründe nicht offen darüber sprechen zu können. Sie werden von ihren Arbeitgebern unter Druck gesetzt, z.B. mit der Drohung von Abschiebungen oder direkter Gewalt gegen sie selbst oder deren Familie im Herkunftsland. Dazu kommen Scham über die eigene Situation, fehlendes Wissen über die eigenen Rechte und Abhängigkeiten gegenüber den Ausbeutenden.

Wie wir unterstützen?

Das Projekt „Partizipation Fair“ steht in diesem Zusammenhang Betroffenen und allen IvAF-Berater/Innen als Ansprechpartner/In zur Verfügung:
Wir unterstützen Sie bei der Identifizierung von Betroffenen und der Klärung der rechtlichen Fragestellungen.
Zu unserem Angebot gehören, neben der beratenden Unterstützung in individuellen Fällen, auch Schulungen, die Bereitstellung von Informationsmaterialien und statistische Erhebungen.

So erreichen Sie uns

Migrationsdienste

Elberfelder Straße 87
42285 Wuppertal

Tel. 0202 / 269 21 - 100
Fax 0202 / 269 21 - 222

 

Ansprechpartner

Herr A. Thielmann
athielmann(at)diakonie-wuppertal.de

Frau A. Jandt
ajandt(at)diakonie-wuppertal.de

Herr M. Franke
mfranke(at)diakonie-wuppertal.de