Veranstaltung: Aids-Epidemie in Russland - stetig fortschreitend und dennoch tabuisiert

Wie ist die Lage und was kann konkret getan werden um den Menschen vor Ort zu helfen. Besuchen Sie unsere Veranstaltung am Dienstag, den 11. Juli 2017, um 19.00 Uhr, im Katholischen Stadthaus, Laurentiusstraße 7 in Wuppertal Elberfeld.

Russland ist einer der wenigen Staaten auf der Welt, in dem sich die HIV-Infektion weiter ausbreitet. Offiziell sind ca. 1 Mio. Menschen an Aids erkrankt, die Dunkelziffer ist mindestens noch einmal so hoch. Besonders gilt das für Ballungszentren, die stark von der Wirtschaftskrise betroffen sind, so auch Jekaterinburg, die viertgrößte Stadt Russlands. Viele ungeborene Kinder werden bereits im Mutterleib infiziert.

In Suchoj Log, einer Kleinstadt in der Nähe von Jekaterinburg, berät und betreut Vera Antonova mehr als 100 infizierte Frauen und 50 infizierte Kinder. Das Projekt „Umka“ wird ausschließlich vom Freundeskreis in Wuppertal unterstützt. Von offizieller Seite wird die Erkrankung tabuisiert und die wenigen Aufklärungskampagnen und Hilfsorganisationen werden in ihrer Arbeit behindert. Eine Delegation aus Wuppertal hat im Frühjahr „Umka“ besucht; sie ist sehr beeindruckt von der Arbeit in Suchoj Loi, die mit Ideenreichtum und großem Engagement unter schweren äußeren Bedingungen stattfindet.

Caritas und Diakonie und laden herzlich ein zum Gespräch mit
Vera Antonova, Sozialarbeiterin in Suchoj Log, Jekaterinburgund Mitgliedern des Freundeskreis Wuppertal / Jekaterinburg über die HIV-Situation in Russland und über die Schwierigkeiten zu helfen und gegenzusteuern am

Dienstag, 11. Juli 2017, um 19.00 Uhr, im Katholischen Stadthaus, Laurentiusstraße 7 in Wuppertal Elberfeld.

Wir versprechen Ihnen einen interessanten und informativen Abend, bei dem auch Möglichkeiten konkreter Hilfe aufgezeigt werden.

Kontakt

Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe gGmbH
Deweerthstr. 117
42107 Wuppertal
Telefon: 0202 / 97 444 - 0