Schuldnerberatung - Umgang mit dem eigenen Geld

Mit Ausbildungsbeginn steht plötzlich mehr Geld zur Verfügung. Die Schuldnerberatung berät Vorwerk-Azubis, wie man damit haushaltet.

Auszubildenden der Firma Vorwerk.

Das Thema der diesjährigen bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung lautet „Überschuldete brauchen starke Beratung“. Hierzu gehört auch - damit es erst gar nicht zur Überschuldung kommt - eine zuverlässige und auskömmliche Finanzierung präventiver Angebote.

Die Schuldnerberatung der Diakonie Wuppertal - Soziale Teilhabe gGmbH hat im Rahmen der Aktionswoche am Montag, 19.06.2017, gemeinsam mit Auszubildenden der Firma Vorwerk, unter anderem das Aktionsspiel „Spiel ums Wirtschaftsgeld“ durchgeführt. Einer der Azubis erhielt 650 Euro als monatliches Einkommen. Ziel ist es mit dem Geld „über den Monat“ zu kommen. Verschiedene unerwartete Hürden tauchen auf. Um ihm eine Chance zu geben, seine wirtschaftliche Situation durch eigenes Tun und Handeln zu verbessern wurden ihm Joker/Berater zur Seite gestellt.

Lernziel: Die Azubis erleben praxisnah, dass es nicht immer einfach ist mit dem eigenen Geld zu wirtschaften und dass es schwerfällt dabei den Überblick zu behalten.

Hintergrund ist, dass viele Jugendliche mit Ausbildungsbeginn mehr Geld zur Verfügung haben, als sie es jemals zuvor hatten. Mit 650 Euro, das entspricht laut BAB etwa dem Bedarf eines Azubis, fühlen sich viele fast „reich“. Und so gestaltet sich dann oftmals der Umgang mit dem Geld: Zu Beginn des Monats wird Geld vielfach unüberlegt und schnell ausgegeben – es ist ja soviel davon da.

Das kann aber bereits der Beginn der Überschuldung sein. Mehr Informationen gibt es bei der Leiterin der Schuldnerberatung, Gisela Deller, Tel 0202 97444-520; Mail: gdeller@diakonie-wuppertal.de

foto: vorwerk
text: diakonie/ör-nd

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