Kreative Ostern im Helmut-Hesse-Haus

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat das Helmut-Hesse-Haus ein buntes Osterprogramm auf die Beine gestellt.

Wie kann das Osterfest während einer Corona-Pandemie gefeiert werden? Vor dieser Herausforderung stand das Helmut-Hesse-Haus, eine stationäre Wohneinrichtung der Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen. „In diesem Jahr war viel Kreativität bei der Planung der Osterfeiertage gefragt. Trotz der geltenden Schutzmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie wollten wir den Bewohnenden ein schönes Osterfest bereiten.“, erzählt die neue Abteilungsleitung Jutta Zimmermann. Gemeinsam sammelten Mitarbeitende und Bewohnende viele tolle Ideen für das Osterprogramm und haben sich den Spaß trotz der erschwerten Situation nicht nehmen lassen.

Das Helmut-Hesse-Haus startete gemütlich bei Kaffee und Kuchen in das lange Osterwochenende. Dazu wurde die Bestuhlung des Aufenthaltsraums auseinandergerückt und ein Zwei-Meter-Abstand gewährleistet. Am Abend kamen die Bewohnenden zu einem Filmabend zusammen und haben sich fünf Familienpizzen liefern lassen. Egal ob Salami, Hawaii, Thunfisch, Veggie oder Vier Jahreszeiten – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Am Karsamstag lachte die Sonne und das schöne Wetter wurde genutzt, um die Grillsaison im Helmut-Hesse-Haus einzuläuten. Ein lauer Abend, leckere gegrillte Würstchen und ein kleines Lagerfeuer mit Stockbrot luden – natürlich unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes - zum geselligen Beisammensein ein.

Am Ostersonntag gab es für die Bewohnenden einen Schoko-Osterhasen und ein reichhaltiges Osterfrühstück, das keine Wünsche offenließ. Nachdem sich alle Bewohnenden gestärkt hatten, sind sie in mehreren kontaktlosen Spielen gegeneinander angetreten. Beim Musik-Quiz wurden Lieder vorgespielt und die Spielenden sollten Titel und Interpret erraten. Außerdem wurden ein Osterquiz, Flaggenraten und Indoor Bowling veranstaltet.

Auch am Ostermontag kam die Unterhaltung nicht zu kurz: Bei sonnigem Wetter wurden Boule und Badminton gespielt. Eine kleine Gruppe saß im Garten und hat die Spielenden mit ausreichend Abstand angefeuert. Danach gab es zur Stärkung eine leckere Ostertorte. Der Abend wurde genutzt, um Stadt-Land-Fluss, Dart, Bingo, Montagsmaler und Tabu zu spielen.

„Die Bewohnenden haben zurückgemeldet, dass ihnen alle Osteraktionen sehr gut gefallen haben. Sie freuen sich, dass die Mitarbeitenden so bemüht sind, ihnen die Corona-Zeit etwas angenehmer zu gestalten. Und auch ich bin dankbar in dieser besonderen Zeit mit so einem engagierten Team zusammenzuarbeiten und von der Geschäftsführung stets Unterstützung zu erfahren.“, resümiert Jutta Zimmermann.