Glaube als Ressource diakonischen Handelns

Zum diesjährigen Diakonietag trafen sich über 150 Mitarbeitende der Diakonie Wuppertal in Vohwinkel.

Zum diesjährigen Diakonietag trafen sich über 100 Mitarbeitende der Diaonie Wuppertal in Vohwinkel. Anknüpfend an den Diakonietag vor einem Jahr an selber Stelle ging es in vielfältiger Form um den christlichen Glauben als eine Ressource diakonischen Handelns.

Im Gottesdienst, der von Bettina Hermes und Dr. Martin Hamburger geleitet wurde, legte der Diakoniedirektor schon die biblischen Gleise für den weiteren Tag: Anhand des Petrus-Bekenntnisses aus Apostelgeschichte 4, 20 'Ich kann ja nicht lassen von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben' beschrieb er den Glauben als Quelle diakonischen Redens und Handelns.

Pfarrer Dr. Peter Bukowski legte in seiner anschließenden Einführung ins Thema den Fokus auf den Begriff Ressource: Glaube beinhaltet eben nicht Pflichtprogramm sondern Freiheit, Gemeinschaft und Wertschätzung. In diesem Dreiklang schließen sich Glaube und Professionalität eben nicht aus sondern ergänzen sich perfekt.

Wie der Glaube als Ressource für jeden Mitarbeitenden entdeckt und wertschätzend in den diakonischen Dienst eingebracht werden kann, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in neun Neigungsgruppen entspannt und umfänglich erproben. Dabei ging es um 'Musik, Gesang, Klang', 'Spiritualität', 'Kreativität', 'Bewegung und Tanz', 'Bibliolog', 'Social media', 'Spielen und Entspannen' sowie 'Theater und Improvisation' sowie 'Glaube im Kontext'.

Dabei wurde schon iim ersten Teil der Veranstaltung deutlich: Zum Ressourcen entdecken und ausschöpfen braucht es Zeit, Muße und Wollen. Alles drei strahlte Inhalt und Form des Diakonietages 2018 aus: Jedem und jeder nach dem Maß der eigenen Möglichkeiten Lust machen am Thema und Gemeinschaft entspannt leben.

text und fotos: werner jacken/ör

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