"Gegen Ungerechtigkeit engagieren"

"Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg", sagt Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. Ohne ein faires Miteinander funktioniert es nicht - im Kleinen wie im Großen.

„Suche den Frieden und jage ihm nach“ Psalm 34, 15

Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles Nichts. Deswegen sollten wir den Frieden suchen und ihm - wenn nötig - auch nachjagen. Ein Blick rund um den Globus - aber auch in unserer eigene jüngere Geschichte - zeigt die furchtbaren Folgen von Krieg.

Er verursacht Tod, Elend, Hunger, Perspektivlosigkeit und Flucht. Er bringt unsägliches Leid über die Menschen. Frieden ist jedoch mehr als die Abwesenheit von Krieg. Denn Frieden braucht immer auch Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit zwischen den Völkern und Staaten, Gerechtigkeit zwischen den Herrschenden und der Bevölkerung, Gerechtigkeit am Arbeitplatz, Gerechtigkeit in der Gesellschaft und - ja, auch das - ein gerechtes und faires Miteinander zwischen den Menschen.

Dafür gilt es sich zu engagieren und bisweilen auch zu streiten. Für ein friedliches, solidarischen Miteinander.

Zwischen den Menschen, in unserem Land auf auf der ganzen Welt. Und damit sind wir alle aufgerufen unseren Beitrag zu leisten. Wir suchen den Frieden auch durch unser eigenes Handeln und jagen ihm nach, wenn wir uns gegen Ungerechtigkeit engagieren.

Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn, ist Leiter des Geschäftsbereiches Soziales, Jugend, Schule und Integration bei der Stadt Wuppertal
Foto: Stadt Wuppertal