"Das Herz am richtigen Fleck"

Friedrich Müller nach über 30 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.

Es waren keine leichten Worte, die Friedrich Müller nach über 30 Dienstjahren zuseiner eigenen Verabschiedung zu sagen hatte. Vor den Bewohnerinnen und Bewohnern, seinen Arbeitskolleginnen und Kollegen und seiner Familie verabschiedete er sich in den Ruhestand und dankte für die langjährigen Weggefährten und die gute Zusammenarbeit im Team des Altenzentrums Wichlinghausen. Wer mehr als 30 Jahre an einem Arbeitsplatz gearbeitet hat, habe Spuren hinterlassen, so Cornelia-Maria Schott, Geschäftsführerin der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal. "Wohin du auch gehst, geh mit deinem Herzen" zitierte sie Konfuzius, der als zentrales Thema seiner Lehren die Achtung und Wertschätzung von Vorfahren und Ahnen verfolgte. Ein Gedanke, den Friedrich Müller unmittelbar und täglich in seiner Arbeit im Altenzentrum gelebt hat. 

Zur Verabschiedung In seiner jahrelangen Wirkungsstätte, dem Altenzentrum Wichlinghausen, gab es eine Feierstunde mit vielen Wegbegleitern. Dr. Martin Hamburger, Diakoniedirektor, eröffnete mit einer Andacht und dankte für seine Treue zur Diakonie. Es gab viel Lob von Kollegen aber auch von Präses Manfred Rekowski, der Müllers Werdegang als "Mission Impossible" beschrieb: Von einer KFZ-Lehre über einige Umwege zum Dienststellenleiter im Altenzentrum Wichlinghausen. Rekowski spielte dabei auch auf die ehemals baulichen Zustände im Altenzentrum an, die Müller mit der Umsetzung eines Neubau meisterte und das Altenzentrum mit technischem Fortschritt voran brachte. Am Ende bedankte sich Friedrich Müller mit ein paar Tränen für das Vertrauen in ihn und legte den Fokus seiner Worte auf den Dank an seine Kolleginnen und Kollegen: Liebe und Zuwendung können keine Technik geben. Die Mitarbeitenden und Bewohner seien entscheidend für den Wohlfühlcharakter. Für seinen Ruhestand wünscht sich Friedrich Müller Zeit zum Reisen mit seiner Frau und dem Wohnmobil und mit den Enkelkindern.

Als Nachfolge im Altenzentrum Wichlinghausen wird Ryszarda Formela die Dienststellenleitung und Geraldine Schwarz die stv. Dienststellenleitung übernehmen. Die Diakonische Altenhilfe Wuppertal ist dankbar und stolz, dass der Nachwuchs aus den eigenen Reihen nachwächst. Alle „Neuen“ sind seit vielen Jahren bei der Diakonie. Zum Teil sind sie als Auszubildende gestartet und haben sich intern mit Führungsaufgaben aus- und fortgebildet.

Text und Fotos: Romina Volmer / Diakonie Wuppertal